Direkt vor der Haustür einkaufen – und zwar regional und bio. Das war die Vision einer jungen Familie in Unterfranken. Vor fünf Jahren hatte sie einen kleinen Laden eröffnet, jetzt muss er geschlossen werden. Ein Grund dafür: häufige Diebstähle.
Die häufigen Diebstähle waren die eine Sache. Die gestiegenen Spritpreise und die sinkende Kaufkraft der Kundschaft die andere.
Dass dann auch immer mehr große Supermärkte regionale Produkte in ihr Sortiment mit aufgenommen haben, verschärfte sich die Situation für “Unser kleiner Laden”. “Auf der einen Seite schön, weil Regionalität und bio für alle ist super”, so Alex Geyer. Aber andererseits würde es für sie die Lage schwieriger machen, wenn vergleichbare Produkte beim täglichen Supermarkteinkauf einfach mitgenommen werden könnten.
Am Ende hat die Kundschaft vielleicht einfach gemerkt, dass es woanders günstiger ist?
Ja, die, die in die großen Supermärkte kommen, haben das vermutlich gemerkt.
Nur hilft das halt den weniger mobilen Leuten wenig, die jetzt keinen haben mehr im Dorf haben und würde auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
Dafür muss man halt auch nur einmal die Woche fahren. Und man muss eh fahren, weil es irgendwas in so kleinen Läden immer nicht gibt. Aber auch sonst haben die Dörfler die Spritkosten wahrscheinlich mit eingerechnet. Und die Fahrtzeit und so. Die sind ja nicht doof.
Aber auch sonst haben die Dörfler die Spritkosten wahrscheinlich mit eingerechnet. Und die Fahrtzeit und so.
Das glaube ich nicht. Das Auto steht “eh da” und bezahlen muss ich erst später an der Tanke und nicht, wenn ich gerade 5km zum Brötchen kaufen fahre. Konsumieren und bezahlen ist voneinander zeitlich abgekoppelt.
Am Ende hat die Kundschaft vielleicht einfach gemerkt, dass es woanders günstiger ist?
Ja, die, die in die großen Supermärkte kommen, haben das vermutlich gemerkt. Nur hilft das halt den weniger mobilen Leuten wenig, die jetzt keinen haben mehr im Dorf haben und würde auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
Man könnte ja wieder nen Automaten aufstellen.
Wenn man den Sprit mit eingerechnet, die Dinge des täglichen Lebens 2 Dörfer weiter kaufen zu müssen. 🤷
Dafür muss man halt auch nur einmal die Woche fahren. Und man muss eh fahren, weil es irgendwas in so kleinen Läden immer nicht gibt. Aber auch sonst haben die Dörfler die Spritkosten wahrscheinlich mit eingerechnet. Und die Fahrtzeit und so. Die sind ja nicht doof.
Das glaube ich nicht. Das Auto steht “eh da” und bezahlen muss ich erst später an der Tanke und nicht, wenn ich gerade 5km zum Brötchen kaufen fahre. Konsumieren und bezahlen ist voneinander zeitlich abgekoppelt.